Vor mir an der Kasse im Supermarkt stehen zwei Teenager. Das Skateboard unter dem Arm, Iron Maiden T-Shirt und zwei Flaschen Coca-Cola in der Hand. Die Kassiererin ist gar nicht erfreut und schnauzt die beiden an. Jetzt wird hitzig diskutiert. Plötzlich schmeissen die Beiden die Cola rotzig aufs Laufband und ziehen davon.
Was war das denn? „No ID (keinen Ausweis)“ sagt der Mann hinter mir, der mein Staunen bemerkt hatte. Einen Ausweis um eine Cola zu kaufen? Kein Scherz. Seit vergangenem Jahr wurde in Moskau und Umgebung der Verkauf von Coca-Cola an Minderjährige verboten. Kassierer sind dazu angehalten, einen Ausweis zu verlangen.
Dabei soll es weniger um den Zucker als um Koffein und Pflanzenextrakte gehen. Oder geht es doch um ganz was anderes. Coca-Cola ist ja schliesslich das Symbol schlechthin wenn es um das „Land of the Free“ geht, mit dem die Russen noch immer eine – na sagen wir mal – komplizierte Beziehung führen.
Ach ja, wenn wir schon beim Thema Coca-Cola sind. Selbstverständlich gibt es hier auch Cola Zero. Doch erst seit einem Jahr und und das Logo ist mehrheitlich rot statt schwarz. Die Produktion von Cola Light in Russland wurde gleichzeitig eingestellt. Sachen gibts…




Wie frei ist man in Russland und was darf man hier alles sagen?
“Veränderte Distanz von der Heimat verändert das innere Mass”. Jaja, schon gut, das ist natürlich nicht von mir, sondern von Stefan Zweig. Trotzdem setz ich nochmal einen drauf, einfacher aber keineswegs trivialer:


Der Pariser Stadtteil Le Marais im 3. und 4. Arrondissement wird immer cooler. Was Ende der siebziger Jahre in der Gay-Community und mit Les Bains Douche begonnen hatte ist, mittlerweile für alle der Goldstandard für kreative Shops und grenzenloses Nachtleben geworden. Vor allem Haut Marais im 3. Arrondissement rund um die Rue de Poitou ist schwer zu schlagen. Wer mehr wissen will, der geht auf
Einer der coolsten Shops ist
Als Hangout ob am Nachmittag oder im Nachtleben ist La Perle, ein unscheinbares Cafe an
Wie gut das Hotel ist, zeigt das Topranking auf TrendEngels Lieblingstravelwebsite
Le petit Nicolas (der kleine Nick) kennt in Frankreich jedes Kind und ist mindestens so bekannt, wie in Deutschland der Struwwelpeter oder in der Schweiz Globi und Papa Moll.
Zu sehen sind die Originalzeichnungen noch bis 4. Juli. So richtig heiss wird es jedoch Ende September, wenn der grosse Kinofilm in die Lichtspielsäle Frankreichs kommt (Trailer unten).
Abwandlungen des kleinen Nicolas. Bekanntlich heisst ja auch der liebe Herr Sarkozy Nicolas. In der jüngsten Folge ist gerade die kleine Carla dazugekommen. Not to be missed.
In unserer Trendengelumfrage habt ihr Euch als Traumweekend für ein Wochenende in Positano an der wunderschönen Amalfiküste entschieden. Doch halt. Bevor ihr nach Pompeji Richtung Sorrento abbiegt, müsst ihr unbedingt in Neapel halt machen. Denn die beste Pizza – und das ist keine Legende – gibt es in bella Napoli und zwar nur bei Da Michele.