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12 in 12 – Döner und nicht Currywurst

Nicht die Currywurst, sonden der Döner ist das Leibgericht der Berliner. In der deutschen Hauptstadt gibt es 1200 Imbissstände, die Döner anbieten. Dazu kommen nochmals rund 1000 Restaurants, die den Döner auf der Karte haben. Gemäss Currywurst-Museum (ja, sowas gibt es in Berlin) stehen der Übermacht der Dönerbuden lediglich 170 Currywurst-Stände gegenüber.

Meinen Döner esse ich fast immer bei Imren, der in einer Seitenstrasse des Kottbusser Damms die besten Fleischspiesse der Stadt anbietet.  Nicht nur das Brot, sondern auch die Saucen und der Spiess sind “handgemacht” und schmecken einfach traumhaft. 3 Euro lege ich dafür auf den Tisch, der Tee ist umsonst und ein Ayran kostet gerade mal 50 Cent.  Alternative: Tuna’s Gemüsekebap im Wrangelkiez. Halt, keine Angst; das ist nicht wirklich ein Gemüsekebap, sondern ein Kebap mit Hühnchen, Kartoffeln und etwas Aubergine mit super leckeren Saucen und sonstigen Köstlichkeiten gespickt.

Die Berliner behaupten übrigens auch, dass sie den Döner erfunden haben. Anfang der siebziger Jahre soll entweder am Kottbusser Damm oder am Zoo der erste Döner verkauft worden sein. Ein Gastarbeiter hatte die Idee, das geraffelte Fleisch mit Zwiebeln in ein Brot zu stecken. “The rest is history”.

Oder doch nicht? Gemäss den Geschichtsbüchern soll in der Türkei schon Mitte des 19. Jahrhunderts Fleisch im Brot serviert worden sein. Dieser Schisch Kebab wurde aber noch auf einem üblichen horizontalen Grill zubereitet. Etwas später soll ein Koch namens Hamdi in Kastamonu erstmals geschichtetes Fleisch an einem senkrecht stehenden Spiess gegrillt haben.

Wie dem auch sei. Heute gibt es in Berlin auf jeden Fall mehr Dönerbuden als in Istanbul. Wie bitte, ihr glaubt, dass nicht der Döner, sondern McDonald’s der König von Berlin ist, wenn es um Fast Food geht? Auf keinen Fall. In Berlin gibt es lediglich 60 McDonald’s-Restaurants. Ein Klacks gegen die 1200 Dönerstände.

 

12 in 12 – Berlin – Data Kitchen: The Future is Now

Keine Stadt ist so Cutting Edge wie Berlin. Das behauptet die deutsche Hauptstadt zumindest gerne von sich selber. Na gut, dann wollen wir das doch mal ausprobieren.

Data Kitchen heisst das Versuchsobjekt und liegt leicht versteckt in den Hackeschen Höfen in Berlin Mitte.

“Der digitaliserte Automat! Slow food fast”

heisst der Werbespruch der Data Kitchen.  Entwickelt wurde alles von Startup-König Heinz Gindullis in Zusammenarbeit mit SAP. DAs will schon was heissen.

Bestellt wird ausschliesslich über eine App. Ja, das ist per se nichts Neues. Auch bei Starbucks kann ich den Kaffee über meine App bestellen. Doch wartet ab.

Ich sitze in Kreuzberg, Es ist kurz nach 12 Uhr Mittag. Ich habe Hunger. Ich bestelle auf der App von Data Kitchen einen kleinen Bio-Salat, frisches Gemüse und einen Strammen Max. Um Punkt 12:45 will ich es bereit stehen haben. In zwei Minuten ist alles bestellt und  bezahlt. Jetzt muss ich nur noch hin.

Ich mach mich fertig, schwinge mich aufs Fahrrad und bin um 12:43 da. Auf meiner App sehe ich, dass das Essen gleich fertig ist. Ich betrete die Data Kitchen  und werde von einer digitalen Wand begrüsst – Good Wall wird sie genannt. Rund 20 Boxen mit modernsten Screens, hinter denen sich Essen verbirgt.

In dem Moment fängt eine Box an zu leuchten. Mein Name wird eingeblendet und dahinter mein Essen. Ein perfekt zubereiteter Salat und in der nächsten Box mein Biogemüse. Mit der App öffne ich das Sesam per Knopfdruck. Die Klappe geht auf und ich schnappe mir meine Bestellung. Wie von Geisterhand geht die Box gleich wieder zu. Schon cool.

Die Temperatur stimmt aufs Grad. Das Gemüse ist super frisch und alles schmeckt klasse. Der Salat ist ein Gedicht und der stramme Max, der etwa zehn mitten später bereit steht, denn die App weiss, dass man nicht alles miteinander essen kann, eine Geschmacksexplosion.

Keine Roboter, die herumfahren, keine 3D-Drucker, die für dich kochen, sondern eine richtige Küche und ein gemütlicher Raum. Hinter dem Tresen steht ein richtiger Mensch, der sogar kurz nach vorne kommt, um zu helfen, falls irgendwas mit den Boxen schief gehen sollte.

“Slow Food – fast” ist keine leere Versprechung. Alles klappt wie am Schnürchen. Der Grosse Vorteil? Man muss weder aufs Essen oder auf die Rechnung warten. Keine unnötige Ablenkung, sondern volle Mittagspause ohne Ärger.

Berlin hat den ersten Test bestanden. Cutting Edge in der Tat. Würde ich wieder kommen? Ja, doch weniger wegen der Technologie, sondern wegen des tollen Essens. Die Data Kitchen rocks.

Ihr könnt es euch nicht so richtig vorstellen? Watch the Video:

 

 

 

 

 

 

12 in 12 – Paris – Ein kleiner Reiseführer

Da stehe ich auf der Brücke und bin wieder mitten in Paris, in unserer aller Heimat. Da fliesst das Wasser, da liegst du, und ich werfe mein Herz in den Fluss und tauche in dich ein und liebe dich.

von Kurt Tucholsky

In diesem Sinne meine besten Tipps, um in Paris dieses Gefühl zu erleben. Wie geht das besser, als durch den Magen? Deshalb hier die besten Restaurants:

Abri

Es ist kein Zufall, dass mein Lieblingsrestaurant in der Kategorie “Hohe Schule des Kochens” von einem Japaner geführt wird. Katsuaki Okiyama hat schon bei vielen Starköchen gekocht, doch er wollte sein eigenes Restaurant. Mit nicht einmal 20 Plätzen ist Abri das kleinste Fine Dining Restaurant, das ich kenne. Mit 49 Euro für sechs Gänge das wohl beste Preis-Leistungs-Verhältnis zum Dinner in Paris. Wer weniger ausgeben will, der kommt Mittags oder Samstags (Sandwich->Menu am Mittag). Hier wird japanische Technik mit französischer Inspiration gepaart. Alles ist perfekt und das Schokoladendessert wohl das Beste aller Zeiten. Michelin-Sterne sind programmiert. Unbedingt reservieren!!!

 

Le Nemrod

Le Nemrod ist das Pariser Bistro wie man es sich erträumt. Jeden Tag geöffnet von früh am Morgen bis 1 Uhr Nachts, mit allen französischen Gerichten, die ihr euch wünschen könnt, von der Tartine über den Croque Madame auf dem Brot der Bäckerei Poilâne bis hin zum Entrecôte mit Sauce Bérnaise. Und natürlich den Spritz Royale nicht vergessen… Es gibt nichts Schöneres, als hier zu sitzen und die Welt des 6eme an sich vorbeiwandern zu lassen. Das Bistro ist immer gut gefüllt, doch es irgendwo ist immer noch ein kleines Plätzchen frei für dich.

Le Timbre

Der Name kommt nicht von ungefähr. Das Restaurant Le Timbre mit seinen 22 Gedecken ist nicht viel grösser als eine Briefmarke. Bistro mit Twist ist das Konzept. An der Wand hängt ein Jugendbildnis von Marco-Pierre-White, für den der Chef in Australien lange gekocht hat. Doch jetzt ist er hier und kocht richtig französisch. Wie mich das freut.

Auf jeden Fall reservieren, denn jeder, der hier sonst einfach so reinkommt – und das sind Einige – kann gleich wieder gehen. Alles ist bis auf den letzten Platz ausgebucht.

Miznon

Wer keine Lust hat, lange zu warten und Hunger hat und zwar jetzt gleich, der sollte zu Miznon gehen. Food direkt aus Tel Aviv. Der gebackene Blumenkohl ist eine Freude und die gefüllten Brottaschen, alles Abwandlungen von Shawarma mit einem gastronomischen Twist, sind sowas von mhhhhhhh. Bestellt bei Miznon nicht zu viel, denn ihr könnt Tahini und andere Leckereien ä discretion umsonst noch mit draufladen.

Le Relais de L’Entrecôte

Ja, für einige Pariser mag das eine Touristenfalle sein. Doch dem widerspreche ich energisch. Wer das perfekte Entrecôte haben will, der geht zu Le Relais de L’Entrecôte. Bestellen braucht man hier nicht, denn es gibt nur ein einziges Gericht. Kaum sitzt man, steht der Vorspeisesalat schon auf dem Tisch, Das Geheimnis? Die grüne Sauce. Ich glaube, es ist eine Art Pfeffersauce, doch alles ist ein Geheimnis. Falls ihr das Geheimnis lüftet, bitte an mich weitergeben. Ach ja, vergesst den Nachtisch nicht.

12 in 12 – Kaffee – Drip, Espresso oder Cold Brew?

Für mich war im Prinzip immer klar, dass ich Kaffee nur nach der Espresso-Methode trinke und dass alles andere zweitklassig ist. Nirgends ist so viel Koffein und auch Geschmack drinnen, wir in einem auf Espresso basierten Kaffee, sei das nun ein ganz kurzer Ristretto oder ein Latte mit zwei oder drei Espresso-Shots. Diese Meinung wurde während meines meines Rom-Aufenthalts nochmals bekräftigtFilterkaffee? Pfui Spinne. So hat vielleicht mal meine Grossmutter Kaffee gemacht. Doch halt, ist das wieder einmal eines dieser Vorurteile? Wer in den Hipsterbars dieser Welt verkehrt, der stellt fest, dass der sogenannte Drip Coffee, wie die Trendsetter den guten alten FIlter-Kaffee nennen, den Espresso teilweise ganz verdrängt hat. Besonders, wenn es um einen grossen Kaffee in der Kaffeetasse geht, wählen immer mehr Kunden den Kaffee aus dem Filter.


Die Barristas leeren das Heisse Wasser ganz langsam direkt in den FIlter, der entweder über einer Tasse oder einer kleinen Kanne steht.Manchmal wird dazu noch etwas mit einem Löffel umgerührt, damit die Kaffeekörner besonders gut mit dem Wasser in Berührung kommen. Langsam tropft dann der Kaffee in die Tasse. Der Geschmack ist überraschend kräftig und delikat. Mit keiner anderen Methode schmeckt man die Unterschiede der Röstung und der Herkunft der Bohne so gut heraus, wie mit der Filtermethode.

Doch da sich über Geschmack ja bekanntlich streiten lässt, will ich die Sache mal wissenschaftlich angehen. Wir trinken Kaffee ja nicht zuletzt wegen dem Muntermacher Koffein. Espresso hat mehr Koffein, da der Wasserdruck alles aus der Bohne rauspresst. Tatsächlich?

Ein Espresso hat im Schnitt 64 Milligramm Koffein. Ein Espresso von Starbucks hat gar etwas mehr und zwar 75 Milligramm. Der Venti Latte von Starbucks enthält drei Espressoshots und damit 225 Milligramm Koffein. Wie sieht das bei einem fachgerecht gemachten Filterkaffe aus? Wenn man als fairen Vergleich wieder Starbucks heranzieht sieht das so aus. Der Pike Place House Brew hat auf Basis des Venti 415 Milligram Kaffein, der Blonde Roast gar 445. Das ist annähernd doppelt soviel Koffein wie ein Espressogetränk und sieben Mal soviel wie ein normaler Espresso.

Cold Brew bei Blue Bottle

Wer ein Superhipster ist, der bestellt ja nur noch Cold Brew, den kalt gefilterten Kaffee. Der hat übrigens noch mehr Koffein als ein normal gefilterter Kaffee. Der Cold Brew von Blue Bottle Coffee  zum Beispiel, der mit Nitro gekühlt wird und dadurch einen Schaum wie ein Guinness entwickelt, ist echt klasse und hat bis zu 500 Milligram Koffein.
Wer also beim Italiener um die Ecke einen doppelten Espresso bestellt, um richtig wach zu werden, der sollte lieber zu Starbucks gehen und einen Filterkaffe bestellen….

12 in 12 – Los Angeles – Ein kleiner Reiseführer

Los Angeles ist eine der spannendsten, wenn nicht gar die spannendste Stadt überhaupt, wenn es um Food geht. Doch bevor ich Euch die besten Tipps für den Magen verrate, noch was Anderes. Scheut euch nicht davor, mal Ferien nur in Los Angeles zu machen. Vergesst San Francisco und die Fahrt auf dem Highway Nr 1. Los Angeles bietet alles und noch viel mehr. Und in Los Angeles bitte nicht den Anfängerfehler begehen und in Santa Monica übernachten. Mietet Euch eine Wohnung in Silver Lake, dem coolsten Stadtteil der Stadt.

Hier die Food-Tipps:

Porto’s Bakery

Als die Porto-Familie 1960 aus Kuba nach Los Angeles kam, hätten sie sich nicht träumen lassen, dass sie mal ein Imperium an Bäckereien führen würden, die von allen neidlos als die besten der Stadt anerkannt werden. Ob das Cuban Sandwich, die Dulce de Leche Kekse, den Cheesecake, den Guava-Strudel, die Florentiner oder der Kaffee – bei Porto’s schmeckt alles sowas von lecker. Die Filialen sind übrigens alle auf der “anderen” Seite des kleinen Hügels namens Hollywood Hills. Früher wars da mal uncool. Das war früher…

In-N-Out-Burger

Von In-N-Out-Burger hab ich euch ja schon vorgeschwärmt. Immer alles frisch, nichts aus der Dose oder tiefgefroren. Für mich der perfekte Burger. Bestellt den Double-Double mit grilled onions und seit sprachlos, wenn ihr dafür weniger als 4 Dollar bezahlt. Wer ganz mutig ist, der bestellt Fries Animal Style. Ist nicht auf der Karte – doch versucht es einfach.

Katsu-Ya Sushi

Los Angeles kann es mit Tokio aufnehmen, wenn es um Sushi geht. Wenns um Sushi-Rolls geht, ist Los Angeles gar einen Schritt voraus. Mein Liebling ist Katsu-Ya und zwar der am Ventura Boulevard in Studio City. Der Lunch Special ist unschlagbar und Crispy Rice und Popcorn Shrimps ein Genuss.

Guerilla Tacos

Einer der besten Food-Trucks neben Kogi ist Guerilla Tacos. Hier werden mexikanische Tacos neu erfunden. So kreativ und alles extrem frisch. Jakobsmuscheln auf dem Taco? Kein Problem. Sweet Potatoes and goat cheese? Yummy. Frisch gefangener Schwertfisch? Voila.

Sqirl

Das Ricotta Brioche von Sqirl ist to die for. Auch der Crispy Rice und der French Toast dürfen sich sehen lassen. Einer der ersten Vertreter der farm to table Bewegung ist noch immer ganz oben auf meiner Liste.

Baco Mercat

Baco Mercat in Downtown LA hat vor einigen Jahren mal den Preis des Trendengel-Restaurants des Jahres gewonnen. An der Qualität der Bacos hat sich nichts geändert. Einfach top.

 

 

 

12 in 12 – Tokio – Ein kleiner Reiseführer

Für mich gab es bisher immer drei Städte, die allen anderen eine Nasenlänge voraus sind, wenn es um gutes Essen geht: London, New York und Los Angeles. Doch nachdem ich Tokio besucht habe, sind es  vier. Die Auswahl in Tokio ist riesig und die Preise entgegen allen Unkenrufen tief. Für 5 Euro kriegt man hier eine Top-Ramen-Suppe und gutes Sushi vom Band kostet pro Teller  gerade mal einen Euro.

Auch überraschend war, dass es in Tokio nicht nur japanisches Essen auf höchstem Niveau gibt, sondern alles, was das Herz begehrt. Viele internationale Spitzenrestaurants aber auch kreative Ketten haben hier ihre Outposts. Wer hätte gedacht, das Neapels beste Pizzeria Da Michele eine einzige Filiale ausserhalb Neapels hat und das die hier in Tokio ist oder dass die Pies von Pie Hole aus Downtown Los Angeles auch hier zu haben sind.

Doch zurück zu Japans Köstlichkeiten aus der Stadt, die so viele Michelinsterne hat, wie keine andere auf diesem Planeten (sorry Paris). Hier sind meine Top-Tipps:

Anda Gyoza

Normalerweise mag ich gekochte Gyozas (die Raviolis Japan) nicht so gern wie gebratene oder leicht frittierte. Doch was Anda auf den Tisch zaubert ist grandios. Für weniger als 10 Euro gibt es Reis, der vor Geschmack nur so explodiert und acht Gyozas, die dank Ingwer, Curry, und anderen geheimen Zutaten neue Welten eröffnen. Auch der Guide Michelin ist schon auf Anda aufmerksam geworden, obschon das Restaurant recht weit weg von der Hektik Tokios in der Nähe der U-Banstation Yoyogi Uehera liegt. Von aussen ist Anda wie fast alle japanischen Restaurants schlicht und unscheinbar. Man erkennt es eigentlich nur an der kleinen Schlange der Wartenden. Keine Reservation möglich, was ne gute Sache ist.

Anda hat keine richtige Website. Deshalb: Den Namen (wie auch bei den anderen Tipps) in Google Maps eingeben und schon kriegt ihr die Adresse.

Konjiki Hototogisu

Hototogisu kocht Ramen Tokyo-Style. Während andere Ramen-Nudel-Suppen meist eher schwer sind und auf einer Schweine- und Hühnerbrühe basieren, sind  bei Hototogisu für die “Bouillon” riesige Muscheln für den Geschmack verantwortlich. Auch hier steht man einfach kurz an (das Restaurant hat gerade mal acht Plätze), kauft sich das Ticket für die Suppe an einem Automaten (8 Euro) und entscheidet nur, wieviele Scheiben köstlichen Schweinebraten man  haben will. Schon allein für diese Ramen-Suppe lohnt sich die Reise nach Tokio. Indianerehrenwort. Das Restaurant liegt im Stadtteil Hategaya. Auch hier gilt wieder: Googeln wegen der Location.

Gindaco

Gindaco ist eine kleine Kette mit 9 Outlets in Tokio und macht Takoyaki. Das sind keine Teigbällchen mit Tintenfisch. Wer beim Zubereiten zuschaut, kriegt sowas von Hunger und wenn man in das Takoyaki (8 Stück für 4 Euro) reinbeisst, dann weiss man, dass Gott existieren muss.

Katsukura

Meine erste Erfahrung mit Tonkatsu, einer art Wiener Schnitzel nach japanischer Art, war so schlecht, dass ich zunächst dachte, nie mehr. Doch als ich dann von Katsukura hörte, gab ich nach. Zum Glück. Essen beschreiben ist sinnlos, wie ihr wisst. Doch wie hier die Panade mit dem Fleisch in Einklang steht, das ist grosse Kunst. Der erste Biss hat mir fast Tränen in die Augen getrieben – vor Glück versteht sich. Das Schwein gibt es in drei Qualitäten (es lohnt sich eine der zwei oberen Stufen zu wählen) und dazu gibt es Weisskohlsalat, Reis, Miso und noch weitere kleine Köstlichkeiten und natürlich Tonkatsu-Sauce. Alles zusammen für rund 20 Euro.  Das Restaurant liegt im 14. Stockwerk des Warenhauses Takashimaya in Shinjuku.

Uobei Sushi

Hier gibt es nicht das beste Sushi der Stadt aber das unkomplizierteste und das mit dem meisten Spass. Wenn du bei Uobei, einem Ableger der Kette Genki Sushi, über das iPad bestellst und das Sushi auf einer Plexiglasplatte per Geisterhand direkt vor deiner Nase landet, dann ist die Welt in Ordnung. 1 Euro pro Teller und 2 Euro für Fatty Tuna. Wer nie richtigen Fatty Tuna probiert hat, der hat nicht gelebt, würde ich Supersnob sagen…und das Tunatartare erst.

Zwischendurch kann man bei Uobei noch Sushi-Roulette spielen und sich bei einem Treffer einen extra Teller umsonst genehmigen.

 

Ihr seht, Tokio bietet unendliche Möglichkeiten.

Hier noch ein paar weitere Top-Empfehlungen, die ihr mal ausprobieren solltet:

We are the Farm: Farm to table Prinzip mit viel Vegetarischem

Die Lebensmittelabteilung des Warenhauses Mitsukoshi in Ginza.

Kanda Matsuya: Soba-Nudeln in Perfektion

Udon Shin: Udon-Nudeln frisch gemacht

 

 

12 in 12 – Fisch, wie ihr ihn noch nie gesehen habt

Das soll schon alles sein? Enttäuscht trotte ich durch die zwei Hallen des Fischmarkts. Ein paar Stände links und rechts. Nicht grösser als der Fischmarkt im Hamburger Hafen. Das ist doch Tokio, das ist der Tsukiji Fish Market, gemäss Reiseführer der grösste und bekannteste Markt der Welt. Vielleicht hätte ich doch früher kommen sollen – um 3 Uhr morgens, damit ich einen Platz für die Thunfischauktion um 5 Uhr gehabt hätte. Vielleicht wäre das besser gewesen. Der Tipp aus dem unfehlbaren Internet, es reiche, wenn man vor 8 Uhr da sei, denn das Treiben sei dann noch genau so spannend, war mal wieder ein Flop.

Ich trete niedergeschlagen aus der letzten Markthalle  ans Tageslicht. Was ist denn das? Auf der anderen Seite der Strasse fährt ein Gabelstapler mit grossen Fischkisten. Schnell hinterher. Der Gabelstapler biegt um die Ecke und… da ist er. Majestätisch thront der Fischmarkt vor mir. Hallen über Hallen, Getümmel, Geschrei, Durcheinander und vor allem enorm viel Fisch. So ähnlich hatte ich es mir zwar vorgestellt.

Doch wenn man dann tatsächlich davor steht, fehlen einem einfach die Worte. Ich kann mir nicht verkneifen, kurz “wow” zu sagen und steuere auf den Markt zu. Der Tsukiji-Markt, der im Prinzip schon lange einem Modernen, neuen und natürlich viel besseren Fischmarkt Platz machen sollte, ist immer noch da – zum Glück.

Plötzlich befinde ich mich mitten im inneren Markt, wo die Grosshändler die ganz heissen Deals aushandeln. Ich weiss, dass man hier als Tourist eigentlich nichts verloren hat, doch ich lasse es mal darauf ankommen. Schliesslich gibt es nirgends ein Schild, das ich entziffern kann und mir den Durchgang verbietet.

Niemand scheint sich an mir zu stören. Hier wird Aalen das Genick gebrochen, werden Tintenfische fein säuberlich filetiert, mit grossen Sägen Thunfische auseinandergenommen, Krebse in Sägemehl gedreht und Seeigel geknackt und verpackt. Insgesamt gibt es hier 400 verschiedene Arten Fisch und Krustentiere – inklusive Walfleisch.

Irgendwas ist anders, als ich mir das vorgestellt habe. Irgendwas. Doch ich komme im Moment nicht drauf. 900 Grosshändler mit insgesamt 60’000 Angestellten haben hier ihre Bleibe. Sie sind seit Morgens um 3 Uhr vor Ort und packen kurz nach 9 wieder ihre Sachen. Hier kann man sich verlaufen. Unendliche Gänge und Fisch, so weit das Auge reicht.

Der Fischmarkt wurde während des grossen Erdbebens 1923, das grosse Teil Tokios verwüstete, zerstört. 12 Jahre dauerte es, ehe der Tsukiji Market fertiggestellt war und zwischen dem schicken Stadtteil Ginza und dem Sumida-Fluss  sein zu Hause fand. Etwas mehr als 80 Jahre später sollte der Markt im Vorfeld der olympischen Spiele weichen. Doch der Boden der neu gewählten Lokalität soll verseucht oder verschmutzt sein (so genau weiss das niemand) und alles ist erst mal auf Eis gelegt.

Die Thunfischauktion ist legendär. Am letzten Neujahrstag wurde für einen einzigen Thunfisch eine halbe Million Dollar hingeblättert.  Pro Tag werden bis zu 3000 Thunfische verscherbelt. Es gibt sie also noch, die Delikatesse des Meeres, deren Bestand Jahr für Jahr bedrohlich abnimmt. Die Japaner essen vor allem Blue Fin Tuna, was soviel wie Thunfisch mit blauer Flosse heisst. 80% der Blue Fins werden in Japan vertilgt – 80%!!!. Niemand isst so viel Fisch wie die Japaner.

Alles dreht sich in Japan um den Thunfisch. Während ich zu Hause ein gutes Stück Lachs-Sashimi jederzeit einem Stück Thunfisch vorziehe, bin ich in Japan mittlerweile auf den Geschmack gekommen. Das liegt daran, dass der Thunfisch bei uns meist nach Nichts schmeckt und mich teilweise gar anekelt. In Japan schmeckt der  Thunfisch wie aus einer anderen Galaxie. Wer einmal Fatty Tuna der höchsten Qualität gegessen hat, für den ist Thunfisch von Yo-Sushi oder wie auch immer Eure lokale Sushi-Spelunke heisst, gestorben. Hört sich total versnobbt an, ist aber Tatsache.

Ach ja, irgendwas ist hier anders, als ich mir das vorgestellt hatte, hatte ich euch doch erzählt, doch ich wusste nicht genau warum. Jetzt weiss ich es. Es riecht hier nicht nach Fisch. Kein Fischgeruch weit und breit. Das liegt wohl daran, dass der Fisch hier so frisch ist, wie sonst nur direkt vom Fischerboot. Weder die Aale, noch sonst einer der Fische riechen nach Fisch. Total überraschend.

Ach ja, ich kann dann auch gleich noch mit einem weiteren Vorurteil aufräumen. Japan sei teuer und der Fischmarkt auch. Alles falsch. Japan ist billiger als Europa und Fisch kriegt man wohl nirgends auf der Welt so günstig wie hier auf dem Markt in Tokio.

12 in 12 – Perfekt, perfekter, Japan

Es ist bereits dunkel in Tokio. Wir biegen im Stadtteil Shibuya in eine schummrige Gasse ein und laufen den Bahngleisen entlang.  Ein leerer Zug rattert vorbei. Kaum ein Licht brennt in den Fenstern der kleinen, dicht aneinandergereihten, Häuser. Weit und breit keine Menschenseele.  Die Athmosphäre ist gespenstig. Endlich. Da ist sie, die kleine Tür mit dem Graffiti, genau so wie sie mir Tomoko beschrieben hatte. Hinter dieser Tür soll sich der legendäre Underground-Rock-Club Circus befinden und hier soll gleich die japanische Band Cinnamons auftreten.Die Tür ist zu. Keine Klingel. Ich klopfe. Die Tür geht auf. Eine junge Frau steht dahinter und begrüsst uns. Sie ist munter und fidel. 4000 Yen Eintritt und wir sind drin. Sie gibt uns noch einen Getränkegutschein, den wir an der Bar einlösen können.

Was von aussen dunkel und ich gebe es zu, durchaus etwas gefährlich aussah, entpuppt sich von innen als ultracooler Rockclub, in dem alles äusserst gesittet zu und her geht. Wir sind hier ja schliesslich in Japan. Das Konzert hat schon angefangen. Trotzdem halte ich noch kurz an der Bar und bestelle wie meist einen Gin und Tonic. Spätestens seit Oasis die legendären Songzeilen:

I need to be myself
I can’t be no one else
I’m feeling supersonic
Give me gin and tonic

1994 mit ihrem allerersten Song Supersonic unsterblich gemacht haben, ist G&T mein Getränk.

Keine Plastikbecher, keine Sodapistole mit Chlorgeschmack, kein billiger Gin und kein Cocktail, der nur aus Eis besteht. Nachdem ich dem Barkeeper klar gemacht habe, dass ich kein Ginger Ale, sondern einen Gin and Tonic will, ist er in seinem Element.  Er nimmt ein gut gekühltes, wohl geformtes Glas aus dem Kühlschrank. Es könnte durchaus handgeblasen sein. Die Eiswürfel sind gross, denn sie sollen kühlen und das Getränk nicht verwässern.  Der Gin ist von Sipsmith und kommt, wie es sich bei einem G&T gehört, aus dem Tiefkühler. Das Tonic schüttet er aus der kleinen, traditionellen 19cl-Flasche dazu. Das Verältnis stimmt. Drei Teile Tonic, ein Teil Gin. Dann natürlich noch ein Schnitz frisch geschnittene Limette; ja, unbedingt Limette und keine Zitrone, denn die ist etwas zu süss. Mit einem weiteren Limettenschnitz reibt der Barkeeper, der übrigens blond gefärbte Haare hat, ein schwarzes Metallica-T-Shirt trägt und wohl knapp über 20 ist, den Glasrand ein. So verspürt man beim Trinken zu allererst einen leicht limettigen Geschmack.  Dann noch kurz umgerührt und fertig ist der Gin and Tonic.

Ich habe mittlerweile zwar einen Song der Cinnamons verpasst. Doch das war es wert. Der perfekte Gin and Tonic in einem Rockklub an den Bahngleisen von  Shibuya. Wer hätte das gedacht

Unten im Konzertsaal spielen die  Cinnamons. Ich stehe da und höre zu. Ich weiss gar nicht, woran ich mich mehr efreuen soll, an der japanischen Indie-Musik, die so was von gute Laune macht oder an meinem perfekten Gin and Tonic. Perfekt, perfekter Japan.

12 in 12 – Sushi essen leicht gemacht

Sushi oder genauer gesagt Nigiri Sushi essen ist einfach. Das kleine Päckchen mit Fisch und Reis mit den Stäbchen greifen, kräftig in Soja-Sauce gemischt mit Wasabi tunken, abbeissen und dann einen Haufen Ingwer hinterher. Haaaaaaaaaaaalt! So geht das auf keinen Fall. So werdet ihr in Tokio bestimmt aus dem Restaurant geworfen – na gut, das vielleicht nicht, weil die Japaner viel zu höflich sind – aber auf jeden Fall werdet ihr dort nicht viele Punkte sammeln.

Hier ein paar nützliche Grundregeln:

  • Das Sushi nie von oben mit den Stäbchen greifen, sondern immer von der Seite. So zerfällt der Reis nicht. Entgegen der landläufigen Meinung ist guter Sushireis nicht extrem klebrig und kalt, sondern eher locker und noch leicht warm. Deshalb zerfällt das Sushi auch gerne mal, wenn man es von oben packt. Es gibt übrigens auch eine Sushi-Schule, die untersagt, überhaupt Stäbchen zu verwenden. Deshalb ist es auch im besten Sushi-Restaurant mehr als nur OK das Sushi mit den Händen zu essen. Keine Angst, ich lege euch damit nicht rein, damit ihr euch das nächste Mal bei Nobu lächerlich macht. Indianerehrenwort.
  • Sushi nie in Soja-Sauce tunken. OK, mit billigem Sushi vom Take Away könnt ihr das gerne mal machen, aber bitte nicht mit Qualitäts-Sushi. Warum wollt ihr wissen? Der Reis ist wichtiger Bestandteil des Sushi. Taucht man ihn in Soja saugt er sich voll und man schmeckt ihn nicht mehr richtig. Zudem wird der Geschmack des Fischs übertüncht. Falls der Sushi-Chef vergisst, etwas Soja über den Fisch zu streichen und du starkes Verlangen nach Soja hast, dann nimm den Shoga (das ist der eingelegte Ingwer), tauche ihn in Soja und streiche ihn sanft über den Fisch. Das reicht. Hat da jemand Wasabi gesagt? Ja genau, dafür gilt die gleiche Regel.
  • Nicht vom Sushi abbeissen, schon gar nicht, wenn noch ein Topping drauf ist. Sushi ist so zubereitet, dass es genau in den Mund passt. Alle Zutaten sind exakt aufeinander abgestimmt.
  • Keine Berge des Shoga bzw. Gari (Ingwer) essen. Shoga ist dazu da, den Gaumen zu reinigen, um den Geschmack des nächsten Stücks würdigen zu können, Dazu reicht ein ganz kleines Stück. Wer zu viel Ingwer isst, der schmeckt danach gar nichts mehr. Als Gaumenreiniger ist auch der Grüntee gedacht. Warm wirkt er am besten.
  • Wenn Du das Sushi in den Mund nimmst, liegt der Fisch unten, damit er direkt mit der Zunge in Berührung kommt. Nur so kommt der Geschmack richtig zur Geltung.
  • Als Bauernregel gilt: Erst den weissen Fisch essen, dann den Thunfisch, dann Lachs, dann das Ding mit dem Ei drauf sozusagen als Nachtisch und am Schluss noch eine kleine Rolle. So signalisiert man dem Sushi-Chef, dass man fertig bestellt hat.

Ach ja, noch ein paar Kleinigkeiten. Die Miso-Suppe trinkt man direkt aus der Schale, die Stäbchen reibt man nicht aneinander, da das als Affront für das Restaurant gilt (billige Stäbchen), der Wasabi wird nicht mit Soja verrührt auch nicht bei Billig-Sushi und Ketchup gehört auch nicht auf den Fisch (Hinweis: Letzteres war nur ein Scherz).

P.S. Sushi ist übrigens immer Fisch mit Reis drunter. Ist es nur roher Fisch, dann heisst das Sashimi und wenn es gerollt ist mit dem Algenblatt nach aussen, dann heisst es Maki, wenn der Reis aussen ist, dann ist es Uramaki.

Itadakimasu (das heisst guten Appetit und das sagt man mit einer kleinen Verbeugung zu sich selbst und nicht den anderen)

12 in 12 – Bangkok – Ein kleiner Reiseführer

Bangkok ist ein Paradies, wenn es um Street Food geht, An jeder Ecke gibt es kleine Stände, wo jemand für wenig Geld Köstlichkeiten anbietet. Wer lieber mal drinnen sitzt und auch mit dem Auge isst, für den gibt es in Bangkok ebenfalls unbegrenzte Möglichkeiten. Hier ein paar meiner Favoriten:

Green Chili (Prik Yuak)

Green Chili liegt versteckt am Ende des Weekend Markets gleich hinter dem Ausgang der Metro-Station. In Tontöpfchen wird hier das beste Curry der Stadt serviert. Nicht scharf, sondern süsslich erinnert es an ein Massaman-Curry. Dazu der spezielle braune Reis, aber nur, so lange der Vorrat reicht. Ein Traum.

Thip Samai

Thip Samai. Hier gibt es das beste Pad Thai der Stadt. Das Geheimnis: Eine dünne Eischicht um die Nudeln. Eine Augenweide, den Jungs dabei zuzuschauen, wie sie die Hülle um das Gericht zaubern. Hier müsst ihr mindestens eine halbe Stunde warten – doch es lohnt sich.

Soei Restaurant

Soei Restaurant kocht die kreativste (und vielleicht auch schärfste) Küche der Stadt. Ein ehemaliger Rugby-Spieler zaubert hier Sachen auf den Tisch, die ihr nie mehr vergessen werdet. Das Curry mit Soft Shell Crabs und die Muscheln mit Wasabi. Wow! Achtung, das Restaurant hat eine neue Adresse.  Der Link führt Euch übrigens zu meinem Lieblingsfoodblog: eatingthaifood.

Sanguan Sri

Ob ihrs glaubt oder nicht – ein Grünes Curry ist in Bangkok nicht leicht zu finden. Bei uns wohl das bekannteste Thai-Gericht, ist es in Thailand eher ein Nebenschauplatz. Doch ich bin ein Fan und deshalb habe ich viel Aufwand betrieben, um dieses Restaurant zu finden. Sanguan Sri ist ein “Hole in the Wall” Restaurant mitten in der Stadt. Das Curry ist eine Wucht. Kommt rechtzeitig, sonst ist es ausverkauft.

After You Dessert Cafe

Für alle, die gerne mal was Süsses essen, kann ich das After You Cafe nur wärmstens empfehlen. Der Honey Shibuya Toast ist Perfektion.  Das Original liegt im coolen Stadtteil Ari direkt am Skytrain. Mittlerweile gibt es das After You jedoch in jeder Shopping Mall, die etwas auf sich hält. Thais lieben After You. Deshalb müsst ihr Euch auf etwas Wartezeit gefasst machen.

Terminal 21 Food Court

Wer nicht auf der Strasse essen, aber doch das Street Food Feeling haben will, der geht zur Mall Terminal 21. Der beste aller Food Courts mit den besten aller Preise. Hier isst man für einen Euro.

Issaya Siam

Zum Abschluss noch ein Restaurant, für jene, die dem Street Food nicht trauen und für Qualität auch gerne mal etwas mehr ausgeben. In einer wunderschönen alten Thai-Villa zaubert der wohl berühmteste Koch Bangkoks für seine Gäste. Bei Issaya Siam gibt es ohne Frage das beste Massaman-Curry aller Zeiten.