Die richtige Sonnenbrille macht den halben Look. Stilsicher sind die Glasses von Zanzan. Das Londoner Label lässt jede Brille einzeln von Hand herstellen und zwar im französischen Jura. Das Material kommt aus Italien und die Gläser von Carl Zeiss. In unseren Gefilden gibt es die Brillen nur übers Netz und zwar für 220 Pfund plus Versand auf www.zanzan.co.uk Das Wort Zanzan stammt übrigens aus den 60er Jahren, als die Gangster in London nicht zuletzt durch ihre modisch-schicke Erscheinung auffielen. Wenn einer etwas an hatte, das ihn besonders cool aussehen liess, dann benutzten Bewunderer dafür das Wort Zanzan. Gareth Townshend und Megan Trimble nahmen das als Inspiration, um damit die Welt des Dolce Vita und der Psychedelica wieder aufleben zu lassen. Euer TrendEngel
Ein Schöner Sessel darf auch was kosten. Denn nichts bringt das Gleichgewicht eines Raums leichter durcheinander, als ein hässlicher Sessel. Wenn in der Mitte des Raums ein schwarzes Monster mit ausklappbarer Fussstütze und Massagesitz steht, dann nützt auch nichts, wenn man sonst von Charles und Ray Eames beraten wurde. Genau in der Balance ist allerdings das Design von Polly Westergaard, das sinnigerweise auch gleich “Klasse” heisst.
Der Stuhl ist mit über 2000 Euro nicht ganz billig. Doch vielleicht gibt einem Polly ja etwas Rabatt. Die britische Jungdesignerin, die Anleihen von Arne Jacobsen in ihre Arbeit integriert, ist unter polly.westergaard@gmail.com zu erreichen. Trendengel gefällt nicht alles, was Polly macht. Doch überzeugt Euch selbst: http://www.westergaarddesigns.co.uk/
Welche Krise? Man solls doch einfach mit Humor und Stil nehmen, oder? Gleichzeitig ökonomisch ist derRecession-Bag von www.alphabetbags.com. Statt tausende von Talern für eine Hermes-Tasche nur 8 Pfund für die Baumwolltasche. Das beste: Verschifft wird auch international und das für genau den gleichen Preis wie in Grossbritannien. Für insgesamt weniger als 10 Pfund hat man die Tasche im Briefkasten. Und dann wird die Rezession weggeshoppt. Euer TrendEngel
Der Fotograf und Filmregisseur Neil Krug hat sich mit seiner Muse Joni Harbeck zusammengetan und sich der Pulp-Lieratur, der etwas schmuddeligen und reisserischen Lektüre, die es Quentin Tarrantino so angetan hat, gewidmet. Daraus geworden ist ein sehr schönes Buch, das bald zu haben sein wird. Der Werbetrailer schon Mal vorab. Die einzelnen Photos sind übrigens auch käuflich zu erwerben und zwar in einer limitierten Auflage je nach Grösse zwischen 250 und 4500 Dollar. Wer will, der kann und zwar hier: http://www.pulpartbook.com/ Sicher keine schlechte Investition. Euer TrendEngel
Welches das beste Poloshirt ist, ist eine wichtige Glaubensfrage und sicher auch mal ein Kandidat für eine TrendEngelumfrage. TrendEngel ist seit eh und je ein Fred-Perry-Anhänger. Zum hundertsten Geburtstag des letzten britischen Wimbledon-Siegers und Stilikone der dreissiger und vierziger Jahre, lanciert Fred Perry eine Sonderkollektion, die in allen besseren Geschäften oder auf demWeb auf www.fredperry.com zu haben ist. Sieht echt schick aus, oder ?
Andy Murray spielt übrigens auchin Fred-Perry-Kleidung und hofft, dass das Glück von Perry auf ihn abfärbt. Ob er deshalb Federer schlägt, bleibt abzuwarten. Das bessere Outfit als Federer hat er jedoch auf jeden Fall.
Jeder kennt Steve Jobs, den Chef von Apple. Doch kaum jemand weiss, dass das Genie von Apple nicht Jobs (zugegeben ganz ohne Verdienste ist der gute Steve nicht), sondern der Brite Jonathan Ive, der Designchef von Apple, ist. Seinen Durchbruch schaffte Ive 1998 mit dem iMac, dem farbigen Klotz, der die Computerwelt revolutionierte. Unsterblich wurde Ive dann durch das Design des iPod und des iPhone. Ohne Ive hätte Apple nie und nimmer den Erfolg gehabt. Ive liebt minimalistisches Design. Für das neue Macbook entwickelte er eine Methode, mit der das ganze Gehäuse aus einem einzigen Stück Aluminium gefräst werden konnte. Ive macht alles möglich. Für TrendEngel gibt es keinen kreativeren Designer und Unterneher als Ive. In einem seltenen Interview, das schon einige Jahre auf dem Buckel hat, erklärt er seine Philisophie:
Bürostühle sind meistens sauhässlich und auch selten wirklich bequem. Doch das geht jetzt auch anders. Knoll, das 1938 von Hans Knoll in New York gegründete Unternehmen, das 1956 mit demTulip Chair (Bild unten) den Durchbruch geschafft hatte, lanciert den neuen Generation-Stuhl.
Der Stuhl, der von Neuseelands Formway Design kreiert wurde, ist unglaublich elastisch und in alle Richtungen biegbar, umweltfreundlich produziert und vergleichsweise leicht. Da macht das Arbeiten so richtig Spass…
Vorgestellt wurde der Stuhl diese Woche in Chicago an der Branchenmesse Neoncon, wo er auch gleich einen Preis abgeräumt hatte. Bis der Stuhl im Handel ist, müssen wir uns noch ein wenig gedulden. Online wird er ab dem 15. Juli zu haben sein. Doch das gibt uns wenigstens noch etwas Zeit, die annähernd 1000 Euro für das Wunderding zusammenzusparen. In der Zwischenzeit kann man den Stuhl auf http://www.sithowyouwant.com/ bewundern.
Es gibt wohl kaum etwas mühsameres als unter dem Schreibtisch herumzukriechen, weil wieder Mal ein Kabel runtergerutscht ist. Die Lösung ist so einfach uns so gut. Die Cabledrops von www.bluelounge.com sind genial.
Die kleinen Clips haben eine Klebefläche, die überall hält. Schs Stück kosten 9.95 Dollar. Die Versandkosten sind für US-Verhältnisse zudem tief. Hierzulande gibt es noch keinen Vertrieb für die Clips.
Geht auch gut um den Kopfhörer am Screen zu befestigen oder ein Lampenkabel aus dem Weg zu räumen.
Irgendwann musste es ja soweit sein. Die guten alten Espadrilles are back. Die besten gibt es von Création Catalane, zumindest der Legende nach, einem der Erfinder der Abwandlung der Schuhe. Das über 100 Jahre alte Unternehmen, das in der französisch-spanischen Grenzstadt Saint Laurent de Cerdans ganz in der Nähe von Perpignan zu Hause ist, wurde vor kurzem, nach 20 Jahren Winterschlaf, von zwei jungen Französinnen zum Leben erweckt. Die Schuhe sind handgemacht und die Stoffe sind von Les Toiles Du Soleil ebenfalls aus Saint Laurent de Cerdans. In den Shops von Les Toiles Du Soleil sind die Schuhe derzeit denn auch zu haben. Doch es wird nicht lange dauern, bis jeder, der was auf sich hält, die Espadrilles anbietet.
Dass Ikea den TrendEngeltest besteht, ist nicht verwunderlich. So manches Teil des Wohnaldis, wie das Haus des Elchs manchmal despektierlich genannt wird, kann es mit jedem Ligne-Roset-Stück aufnehmen. Von den letzten Neuheiten gefällt TrendEngel besonders was kleines. Das Glas Diod ist von Anne Nilsson designt und ist mundgeblasen. In Farben wie dunkelgrün, türkis und rot kostet das Glas nur 1.99 Euro bzw. 2.95 Fr.