
Bei uns im Treppenhaus ist jeden Tag Bescherung. Vor dem Hoffenster im ersten Stock liegen immer wieder Sachen, die von den Mitbewohnern im Haus nicht mehr gebraucht werden. Ein schöner Wollpulli, ein Stapel Taschenbücher, Turnschuhe, ein Seidenschal und eine Sporttasche sind heute im Angebot. Alles umsonst zum mitnehmen.
Das ist nicht nur bei uns im Haus so, sondern in den meisten Wohnhäusern in Kreuzberg wird verschenkt, was nicht mehr gebraucht wird. Recycling einmal anders. Wenn die Sachen nicht mitgenommen werden, wandern sie nach ein paar Tagen vor die Tür auf den Fenstervorsprung neben dem Eingang. Spätestens da findet alles innert kürzester Zeit einen Abnehmer. Eine tolle Angewohnheit, wie ich finde.

Noch etwas weiter führen die Idee des “Local Recycling” die Betreiber der Give Box. In übergrossen Schränken kann man sozusagen umsonst einkaufen.
In der Givebox kann jeder ungenutzte Dinge anonym verschenken. Das Konzept fordert Nachhaltigkeit, schont Ressourcen, stärkt die Nachbarschaft, hilft anderen Menschen, befreit von Krempel und schafft ein neues Bewusstsein jenseits von klassischen Konsum und Besitz.
Die Regeln:
Jeder kann geben und nehmen – Dinge die nach zwei Wochen noch da sind, sollen wieder entfernt werden, da die Givebox nicht -zumüllen- und immer genug Platz da sein soll. Weiterverkauf ist nicht erwünscht.

Das Problem der stationären Givebox: Mit der Zeit wird aus der Givebox eine kleine Müllhalde. Deshalb mussten die Betreiber viele der Boxen schon wieder abbauen. Schade eigentlich. Mobile Boxen sind da die bessere Lösung oder eben doch der Hausflurflohmarkt, den die Bewohner unter Kontrolle haben.
So, ich werde gleich mal sehen, was heute bei uns im Flur steht. Vielleicht ist ja eine Regenjacke dabei, denn heute zeigt sich Berlin wieder mal nass…









Die richtige Sonnenbrille macht den halben Look. Stilsicher sind die Glasses von Zanzan. Das Londoner Label lässt jede Brille einzeln von Hand herstellen und zwar im französischen Jura. Das Material kommt aus Italien und die Gläser von Carl Zeiss. In unseren Gefilden gibt es die Brillen nur übers Netz und zwar für 220 Pfund plus Versand auf 
Ein Schöner Sessel darf auch was kosten. Denn nichts bringt das Gleichgewicht eines Raums leichter durcheinander, als ein hässlicher Sessel. Wenn in der Mitte des Raums ein schwarzes Monster mit ausklappbarer Fussstütze und Massagesitz steht, dann nützt auch nichts, wenn man sonst von Charles und Ray Eames beraten wurde. Genau in der Balance ist allerdings das Design von Polly Westergaard, das sinnigerweise auch gleich “Klasse” heisst.
Welche Krise? Man solls doch einfach mit Humor und Stil nehmen, oder? Gleichzeitig ökonomisch ist derRecession-Bag von
Der Fotograf und Filmregisseur Neil Krug hat sich mit seiner Muse Joni Harbeck zusammengetan und sich der Pulp-Lieratur, der etwas schmuddeligen und reisserischen Lektüre, die es Quentin Tarrantino so angetan hat, gewidmet. Daraus geworden ist ein sehr schönes Buch, das bald zu haben sein wird. Der Werbetrailer schon Mal vorab. Die einzelnen Photos sind übrigens auch käuflich zu erwerben und zwar in einer limitierten Auflage je nach Grösse zwischen 250 und 4500 Dollar. Wer will, der kann und zwar hier:
Euer TrendEngel
Welches das beste Poloshirt ist, ist eine wichtige Glaubensfrage und sicher auch mal ein Kandidat für eine TrendEngelumfrage. TrendEngel ist seit eh und je ein Fred-Perry-Anhänger. Zum hundertsten Geburtstag des letzten britischen Wimbledon-Siegers und Stilikone der dreissiger und vierziger Jahre, lanciert Fred Perry eine Sonderkollektion, die in allen besseren Geschäften oder auf demWeb auf
Sieht echt schick aus, oder ?
Seinen Durchbruch schaffte Ive 1998 mit dem iMac, dem farbigen Klotz, der die Computerwelt revolutionierte. Unsterblich wurde Ive dann durch das Design des iPod und des iPhone. Ohne Ive hätte Apple nie und nimmer den Erfolg gehabt.
Ive liebt minimalistisches Design. Für das neue Macbook entwickelte er eine Methode, mit der das ganze Gehäuse aus einem einzigen Stück Aluminium gefräst werden konnte. Ive macht alles möglich. Für TrendEngel gibt es keinen kreativeren Designer und Unterneher als Ive. In einem seltenen Interview, das schon einige Jahre auf dem Buckel hat, erklärt er seine Philisophie:
Doch das geht jetzt auch anders. Knoll, das 1938 von Hans Knoll in New York gegründete Unternehmen, das 1956 mit demTulip Chair (Bild unten) den Durchbruch geschafft hatte, lanciert den neuen Generation-Stuhl.
