Anora ist wohl der beste Film des Jahres

Wer in Cannes gross abräumt, der garantiert grosses Kinovergnügen. Das ist zwar oft, aber nicht immer so. Mehr als nur grosses Vergnügen bereitet aber der diesjährige Cannes-Überfliger Anora. Der Film ist prickelnd, kreativ, berauschend, herausfordernd, schnell, eckig und kantig und vor allem auch einzigartig.

Anora erzählt von der gleichnamigen Sexarbeiterin (Mickey Madison), die in Brighton Beach gute Mine zum bösen Spiel macht und eine unglaubliche Natürlichkeit und Leichtigkeit ausstrahlt. Sie wird von einer Sekunde auf die andere in eine Tour de Force verwickelt, die sie auf eine unglaubliche Reise durch die Tiefen der russischen Maffia in New York führt.

Was sich auf den ersten Blick konventionell anhören mag, ist es keinesfalls. An jeder Ecke lauern neue Wendungen und man weiss nie, was als Nächstes kommt. Jede Minute des Films ist ein Genuss. Genau so soll Kino sein. Danke, dass es dich gibt, Anora.

https://www.zeit.de/kultur/film/2024-05/goldene-palme-von-cannes-geht-an-anora-von-regisseur-sean-baker

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